

![]() | Fluggeschwindigkeitsanzeige Anzeige in Knoten
(1kt=1,85km/h) Geschwindigkeitinformationen sind für eine sichere Flugzeugführung unerlässlich ! Funktion: Die Messungung erfolgt barometrisch über ein Staurohr (pitot tube), welches an der Aussenseite des Flugzeuges befestigt ist und womit die Stärke der Luftströmung in Anzeige gebracht wird. |
![]() | Fluglagenanzeige: Anzeige in Grad (10°,20°,30°).
Die Anzeige vermittelt dem Piloten ein direktes Bild über die Fluglage
(Schräglage, Steig. -Sinkflug,) des Flugzeuges, wie es dem natürlichen
Horizont entspricht. Kreiselinstrument, der Antrieb erfolgt elektrisch od. mit Unterdruck. Die mittlere Skala zeigt Steig- bzw. Sinkflug, die obere die Schräglage (links bzw. rechts) an. |
![]() | Flughöhenanzeige: Anzeige
in Fuss (1ft =0,3m bzw. 1m=3,3ft) Höheninformationen sind für eine sichere Flugzeugführung unerlässlich! Funktion: Ist im Prinzip nichts anderes als ein Barometer (Luftdruckmesser), das den Luftdruck der Umgebungsluft in der Flughöhe des Flugzeuges misst und diesen Wert als Höhe über eine bestimmte Bezugsfläche anzeigt. Da es Luftdruckänderungen in der Atmosphäre gibt (Wetterlage Hoch - Tief) muss der Höhenmesser nach dem Luftdruck (QNH-Wert) des nächstgelegenen Flugplatzes eingestellt werden was für eine genaue Anzeige besonders wichtig ist. Dies erfolgt über einen Verstellknopf (links unten) und der Druck-Korrekturskala (rechts mitte Anzeige in hpa). QNH- Einstellung= Bezugsebene Meeresspiegel (MSL). Bei Flughöhen oberhalb von 5000ft MSL fliegt man nicht mehr nach Flughöhe sondern nach Flugfläche, Standardeinstellung = 1013,2 hpa. Flugflächen sind zum Zwecke der Höhenstaffelung durch die Flugverkehrskontrolle vorgesehene Flächen in der Atmosphäre, die durch festgelegte Anzeigewerte eines auf 1013,2hpa eingestellten Höhenmessers bestimmt sind. |
![]() | Drehgeschwindigkeitsanzeige u. Überwachung
der Kurvenqualität Im Instrumentenflug zum Fliegen von Warterunden. Funktion: Kreiselinstrument, der Antrieb erfolgt elektrisch od. mit Unterdruck. Stimmt die Flügelspitze des Flugzeugsymboles mit der unteren Markierung der Skala (links od. rechts) überein so fliegt man einen Vollkreis in der Zeit von genau zwei Minuten mit einer Drehgeschwindigkeit von 3° pro Sekunde, unabhängig von der Fluggeschwindigkeit. (Standardkurve) Kugellibelle: Arbeitet völlig unabhängig vom Kreiselteil und zeigt an ob die Kurve mit der richtigen Schräglage geflogen wird Funktion: Gebogenes Glasröhrchen beherbergt eine Stahlkugel die sich frei bewegen kann. Im sauberen Horizontalflug hält die Schwerkraft die Kugel immer an der tiefsten Stelle, in der Mitte des Röhrchen, fest. Fliegt man eine Kurve so wirken zwei Kräfte ein, die Schwerkraft und die Zentrifugalkraft.Wird die Kurve mit einer der Drehgeschwindigkeit des Flugzeuges entsprechenden Schräglage sauber geflogen so befinden sich alle Kräfte im Gleichgewicht und die Kugel bleibt in der Mitte. Koordiniert wird mit dem Quer.- u. Seitenruder. Stimmen Schräglage und Kurvengeschwindigkeit nicht überein, so ergibt es eine Kräfteverschiebung und man schmiert (nach innen) od. schiebt (nach aussen), was die Kugel aus ihrer Mittellage bringt. |
![]()
| Ermöglicht das genaue Einhalten des Kurses
auch bei böigem Wetter u. im Kurvenflug, was beim Magnetkompass
zu erheblichen Fehlanzeigen führen würde. Der Kurskreisel sollte
in Abständen von ca. 20Min. im unbeschleunigen Horizontalflug mit
der Anzeige des Magnetkompasses verglichen, u. wenn nötig mit
dem Drehknopf (links unten) nachgestellt werden. 5b Kombigerät HSI (horizontal
situatoin indicator) |
![]() | Steig.-Sinkfluggeschwindigkeitanzeige Anzeige in Fuss pro Minute (ft/min) Barometrisches Instrument Ein Teilstrich ist 100 ft/min (1000ft/min = 5m/sec) |
![]() | Motordrehzahl (U/min) Bei Flugzeugen mit nicht verstellbaren Propeller ist der Drehzahlmesser das Instrument, welches die Leistung des Triebwerks anzeigt |
![]() | Funktion: Navigationsinstrument zur Standortbestimmung. Einstellbare Kompassrose mit einem links- rechts ausschlagenden Zeiger, sowie einer To- From Anzeige. Zeigt die Leitstrahlen einer am Boden befindlichen UKW Drehfunkfeuerstation an, wenn man diese Sendefrequenz eingestellt hat. An der Kompassrose wird der gewünschte Leitstrahl (Radial) mit dem Drehknopf (links unten) eingestellt. Die Anzeigenadel in der Mitte zeigt an, ob man sich links od. rechts vom Leitstrahl befindet. Nähert man sich dem eingestellten Leitstrahl, so wandert die Anzeigenadel in Richtung Mittelstellung. Der Richtungsanzeiger (TO-FROM indicator (rechts) zeigt an, ob der eingestellte Kurs zur Bodenstation hinführt (TO) oder von dieser wegführt (FROM). Navigationstraining mit dem Air Navigation Simulator ( funktioniert nur wenn Java aktiviert ) |
![]() | Ist ein Funkpeilgerät und ermöglicht die automatische Ermittlung
der Richtung, in welcher sich ein Funkfeuer befindet. Die Anzeigenadel
zeigt dabei immer in die Richtung der am Boden befindlichen Sendeanlage,
wenn man diese Sendefreqenz beim Empfänger eingestellt
hat. Der Drehknopf dient zur Einstellung der Kompassrose. Navigationstraining mit dem Air Navigation Simulator ( funktioniert nur wenn Java aktiviert ) |
![]() | Gräteeinheit von Bordsprechfunkgerät 118-136Mhz (linker Teil) VOR (UKW Drehfunkfeuer) Empfangsgerät Frequenzbereich 108-118Mhz (rechter Teil) |
![]() | ADF
(Radiokompass) Empfangsgerät Frequenzbereich 190-1750 kHz Empfängt ungerichtete Funkfeuer (NDB- no directional beacon, L- locator) |
![]() | DME (distance measuring
equipment) Entfernungsanzeige In Verbindung mit dem VOR- Gerät zeigt es die Entfernung zum Drehfunkfeuer an |
![]() | Autopilot In Verbindung mit dem HSI- Gerät greift er in die Steuerung ein und kann automatisch einen eingestellten Kurs, Höhe oder einem bestimmten Funkfeuerradial anfliegen bzw. halten.Der Autopilot stellt besonders auf längeren Flugstrecken eine Entlastung des Piloten dar und erhöht die Flugsicherheit, da sich der Pilot mehr der Navigation und den Kontrollaufgaben widmen kann. |
| Transponder
(Hilfsgerät zur Flugsicherung) Empfängt Radarabfrageimpulse und sendet diese verstärkt mit Daten zurück.Am Transponder kann man einen vierstelligen Code eingeben und er ist mit dem Höhenmesser verbunden. Dadurch erhält der Fluglotse auf seinem Radarbildschirm die Information über Identität des Flugzeuges, dessen Höhe und Position. |
| Zeigt die Treibstoffmenge der Tanks in Gallonen an ( 1
US Gallone = 3,79 Liter ) Weiter befindet sich die Treibstoffdruckanzeige sowie die Ladestromanzeige der Lichtmaschine an dieser Stelle. |
| Automatische Sicherungen zur Absicherung der elektrischen Anlagen bei Überlastung u. Kurzschluss (Knöpfe springen heraus u. lassen sich wieder hineindrücken.) |
| Zur Betätigung der Seitenruder; am Boden als Lenkbetätigung des Bugrades, sowie mit den Fusspitzen betätigt man die Bremsen der Haupträder. |
![]() | links Gashebel Zur Einstellung der Motorleistung (bzw. Ladedruckes) | mitte Propellerverstellhebel (propeller pitsch control) Mit der man die gewünschte Arbeitsdrehzahl setzen kann (Bei Flugzeugen mit nicht verstellbarem Propeller ist der Hebel nicht vorhanden) | rechts Gemischregler rich = reiches Gemisch (vor) lean=armes Gemisch (zurück) Zur Einstellung des in jeder Flughöhe (Luftmenge wird mit zunehmender Höhe weniger) optimalen Kraftstoffluftgemisches. |
| Schalter mit Kontrollampen. Zum Aus.- bzw. Einfahren des Fahrwerkes |
![]() | ![]() |
| Bei Zweimotorigen Flugzeugen links u. rechts unten Zündmagnetenschalter mitte- oben- | Einfache Ausführung links- Bedienungsknopf für Treibstoffzusatzeinspritzpumpe (Kaltstarthilfe)(Primer) mitte- Hauptschalter zur Stromversorgung (Batterie, Lichtmaschine,) rechts- Zündstartschalter mit den Schaltstellungen- links, rechts, beide Zündmagneten der Doppelzündung |
| Wichtige Kontrollampen für Ladung, Unterdruck, Öl usw. |
| Zur Betätigung des Querruders und Höhenruders. Weiters befinden sich noch einige Schalter zur Bedienung der Sprechfunksendetaste, Trimmung des Höhenruders u. Autopiloten darauf. |
![]() | Instrument, welches die Leistung
des Triebwerks anzeigt. Um in allen Flughöhen eine bessere Anzeige
der Motorleistung zu erhalten. (Wird in Verbindung mit constant speed Verstellpropeller verwendet) |
![]() | Moderne Navigation Das Satellitennavigationssystem ist ursprünglich ein militärisches System unter der Verfügungungsgewalt des US-Verteidigungsministeriums, und wird zur Zeit in der zivilen Fliegerei als Hilfsnavigaton eingesetzt. GPS Empfangsgeräte sind aufgrund der preiswerten Anschaffung, kleinen Baugrösse und dem umfangreichen Funktionsumfang fast in jedem Flugzeug vorhanden. Es kann sogar einen Grossteil der Instrumente im Flugzeug ersetzen, wie Anzeige von Kurs, Geschwindigkeit, Höhe, Entfernung, Position, Kartenfunktion und vieles mehr. Mit der gespeicherten erneuerbaren Datenbank, die sämtliche Daten der Flugplätze und Wegpunkte beinhaltet, lassen sich alle erdenklichen Berechnungen bis hin zur kompletten Flugplanung durchführen. |